produktivitaet beginnt im kopf

Ein produktiver Arbeitsweg

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Hurra. Es ist 7.15 Uhr morgens und ich mache mich auf den Weg zur Arbeit. Wie es sich in einer Großstadt gehört bzw. in der Regel mehr als sinnvoll ist, natürlich mit den Öffentlichen.

Der Weg zur Arbeit gestaltet sich ähnlich lang, wie der Fußweg zum Volksparkstadion – aber das ist eventuell doch ein anderes Thema.

Jeden Tag verbringe ich viel Zeit in den Öffentlichen. Ich fahre Bus, fahre S-Bahn (hin und wieder auch mal U-Bahn) und dann wieder Bus und wenn es richtig gut läuft, dann gibt’s dazwischen auch noch Wartezeiten. So komme ich dann am Tagesende auf ein Zeitinvestment von ca. 2 Stunden plus ein paar Minuten drum herum.

Hat man sich jetzt morgens erst einmal motiviert, aus dem Bett auszusteigen, dann ist bei einem langen Arbeitsweg durchaus die Herausforderung vorhanden:

Wie halte ich meine Motivation so lange hoch, bis ich dann an meinem Arbeitsplatz sitze? Oder genau anders herum: Wie kann ich meine morgige gute Laune durch den langen Arbeitsweg retten, wenn volle Busse und Bahnen, Verspätungen und Ausfälle einem eher nahelegen möchten: „Welcome to hell.“ (ja ok, negativ besetzt, aber man will hier ja auch nichts schön reden.)

Wie nutzt man nun also diese Zeit, um vor sich selbst diese täglichen 2 Stunden (also 10 Stunden pro Woche = mehr als ein ganzer Arbeitstag) rechtfertigen zu können?

Na klar könnte ich mich damit auseinander setzen, eine neue Wohnung zu suchen, um den Arbeitsweg zu kürzen. Auch das hat in Hamburg deutliches Frustrationspotential. Ich nutze die Zeit möglichst produktiv. Mit meinem Telekom-Tarif kann ich erfreulicher Weise die Stream-On Funktion nutzen und somit u.a. SoundCloud streamen, ohne dass mein Datenvolumen in Mitleidenschaft gezogen wird. Und das nutze ich sehr extrem.

So lässt sich die tägliche Reisezeit durchaus produktiv nutzen, indem man z.B. Podcasts hört.

Hier lassen sich eine Fülle an passenden Podcasts nennen, die für einen selbst spannend sein können und viele Vorteile mit sich bringen.

Ich selbst beschäftige mich privat und beruflich leidenschaftlich mit digitalen Themen und Inhalten; mit digitalen Trends, Meinungen und Insights. Daher empfehle ich hierzu nachfolgende Podcasts auf SoundCloud:

  • t3n : Das Update für digitale Pioniere
  • OMR : Podcast zu digitalem Marketing und allen anderen Themen
  • Digital Kompakt : spannende Interviews und Deep Dives zu digitalen Themen und Produkten
  • CheffTreff : Interviews mit Machern und Unternehmen aus E-Commerce und Handel
  • Kassenzone : Podcast über E-Commerce Strategien und Geschäftsmodelle
  • Exchanges : der Exciting Commerce Podcast für den Handel von morgen

Ein wesentlicher Vorteil beim Podcast hören ist – im Gegensatz zu den Smartphone-Starrern und Bücher-Lesern – dass man den Blick auch mal geradeaus richten kann bzw. seine Umgebung wahrnehmen kann. Schon skurril, wie viele Menschen das täglich scheinbar nicht schaffen. Wirkt übrigens auch Nackenschmerzen entgegen, denn gesund ist diese „Ich grab mich ein“ Haltung doch nun wirklich nicht!?

Zusätzlich hilft es mir aber, mich sowohl vom Sprech, als auch von den thematischen Inhalten schon mal auf die Arbeit zu konzentrieren, ohne dass ich mich explizit mit Emails oder beruflichen Themen/ Projekten beschäftigen muss. Ein seichter aber effektiver Einstieg in den Tag.

Die Podcast-Längen gehen hierbei von 20 Minuten bis hin zu auch mal knapp über eine Stunde. Es ist also schon auch was für kürzere Arbeitswege dabei.

Nach einer Podcast-Folge hat man sich thematisch mit wertvollen Inhalten beschäftigt (zumindest in den meisten Fällen) und so einen ersten Produktivitätsschritt in den Tag getan. Das gibt ein gutes Gefühl und trägt einen erst mal in den Tag hinein.

Wer jetzt denkt, dass Podcasts nur ein Randphänomen sind, dem möchte ich gerne noch folgende Artikel empfehlen:

  1. Auf internetworld.de >> Podcasts im Marketing-Mix
  2. Auf t3n.de >> Jeder fünfte hört Podcasts

Nutze deinen Tag produktiv – besonders der Start in den Tag ist hierbei entscheidend und Podcasts können hierbei aus meiner Sicht sehr gut helfen.

Tu dir selbst etwas Gutes – do something great.
#justsaying

PS: übrigens kann man auch so seinen Arbeitsweg im Auto weitestgehend gestalten. Volle Konzentration auf zwei Dinge ist aber nicht immer einfach und da das Auto in Hamburg nicht wirklich eine Zeitersparnis ist… geschenkt.

Torben Reitner

Foto von meo von Pexels